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	<description>Die Seite von Benjamin Goll</description>
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		<title>Wissen für Besserwisser: Die Magdeburger Hochzeit</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 13:36:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anders als der Titel vermuten lässt handelt es sich bei der Magdeburger Hochzeit um wahrlich kein freudiges Ereignis. Der Begriff bezeichnet die Zerstörung und Plünderung der Stadt vom 20.05.1631. Doch wie kam es dazu? Und woher stammt diese sarkastische Bezeichnung? Das Datum der Magdeburger Hochzeit fällt mitten hinein in den dreißigjährigen Krieg. Dieser begann am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anders als der Titel vermuten lässt handelt es sich bei der Magdeburger Hochzeit um wahrlich kein freudiges Ereignis. Der Begriff bezeichnet die Zerstörung und Plünderung der Stadt vom 20.05.1631. Doch wie kam es dazu? Und woher stammt diese sarkastische Bezeichnung?</p>
<div id="attachment_340" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://bgoll.de/wp-content/uploads/2010/07/Magdeburger_Hochzeit.jpg"><img class="size-medium wp-image-340  " style="margin-right: 5px;" title="Die Magdeburger Hochzeit auf einem Kupferstich von Matthäus Merian" src="http://bgoll.de/wp-content/uploads/2010/07/Magdeburger_Hochzeit-300x238.jpg" alt="Die Magdeburger Hochzeit auf einem Kupferstich von Matthäus Merian" width="300" height="238" /></a><p class="wp-caption-text">Die Magdeburger Hochzeit auf einem Kupferstich von Matthäus Merian</p></div>
<p>Das Datum der Magdeburger Hochzeit fällt mitten hinein in den dreißigjährigen Krieg. Dieser begann am 23.05.1618 mit dem zweiten <a title="&quot;Wissen für Besserwisser: Der Prager Fenstersturz&quot; auf bgoll.de" href="http://bgoll.de/2010/06/wissen-fur-besserwisser-der-prager-fenstersturz/" target="_blank">Prager Fenstersturz</a> und endete am 24.10.1648 mit dem westfälischen Frieden. Hauptkontrahenten waren die katholische Liga und die protestantische Union.<br />
Magdeburg hatte sich bereits 1524 zur Reformation bekannt und war dadurch protestantisch geworden. Im Zuge des dreißigjährigen Krieges wurde es ab März 1631 von ca. 28.000 Soldaten der katholischen Liga belagert. Diese wurden von Johann t’Serclaes von Tilly und Gottfried Heinrich zu Pappenheim befehligt. Tilly forderte die Stadt auf, zu kapitulieren, doch der Rat konnte sich zu keiner Entscheidung durchringen. Also wurde Magdeburg am Morgen des 20.05. sturmreif geschossen und im weiteren Verlauf des Tages eingenommen. Dabei kam es zu Massenvergewaltigungen und fürchterlichen Massakern an der Zivilbevölkerung. Schließlich wurde die Stadt niedergebrannt.<br />
Insgesamt kamen etwa 20.000 Zivilisten ums Leben, was ungefähr zwei Dritteln der damaligen Einwohner entsprach [1]. Die Magdeburger Hochzeit gilt als das schlimmste Massaker des dreißigjährigen Krieges. Der Begriff des &#8220;Magdeburgisieren&#8221; wurde zum Synonym für völlige Zerstörung und Auslöschung.</p>
<p>Die Bezeichnung des Ereignisses als &#8220;Hochzeit&#8221; kommt daher, dass sich auf dem Wappen der Stadt eine Jungfrau befindet. Es sollte ausgedrückt werden, dass die störrische (protestantische) Jungfrau nun mit dem (katholischen) Kaiser vermählt worden war.</p>
<p><strong>Quellen und weiterführende Informationen</strong></p>
<p>[1] Berens, P. (2007/2008): Die Macht der Sensation, in: Geo Epoche &#8211; Der Dreissigjährige Krieg, S. 56</p>
<ul>
<li><a title="Die Magdeburger Hochzeit auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Magdeburger_Hochzeit" target="_blank">Die Magdeburger Hochzeit auf wikipedia.de</a></li>
<li><a title="Der dreißigjährige Krieg auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dreißigjähriger_Krieg" target="_blank">Der dreißigjährige Krieg auf wikipedia.de</a></li>
<li><a title="Die katholische Liga auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katholische_Liga_%281609%29" target="_blank">Die katholische Liga auf wikipedia.de</a></li>
<li><a title="Die protestantische Union auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Protestantische_Union" target="_blank">Die protestantische Union auf wikipedia.de</a></li>
<li><a title="Johann t’Serclaes von Tilly auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_t%E2%80%99Serclaes_von_Tilly" target="_blank">Johann t’Serclaes von Tilly auf wikipedia.de</a></li>
<li><a title="Gottfried Heinrich zu Pappenheim auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gottfried_Heinrich_Graf_zu_Pappenheim" target="_blank">Gottfried Heinrich zu Pappenheim auf wikipedia.de</a></li>
</ul>
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		<title>Wissen für Besserwisser: Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jun 2010 13:19:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Eduard III. von England]]></category>
		<category><![CDATA[Ein Schelm wer Böses dabei denkt]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Honi soit qui mal y pense]]></category>
		<category><![CDATA[Hosenbandorden]]></category>
		<category><![CDATA[Legende]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen für Besserwisser]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele haben diesen Spruch sicher schon einmal gehört, aber vermutlich wissen nur Wenige, was es damit auf sich hat. Der Spruch ist eine &#8211; etwas freie &#8211; Übersetzung des altfranzösischen Satzes &#8220;Honi soit qui mal y pense&#8221;. Wörtlich heißt dies &#8220;Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt&#8221;. Er ist das Motto des englischen Hosenbandordens (engl. order [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viele haben diesen Spruch sicher schon einmal gehört, aber vermutlich wissen nur Wenige, was es damit auf sich hat.<br />
<a href="http://bgoll.de/wp-content/uploads/2010/06/Hosenbandorden.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-318" title="Hosenbandorden" src="http://bgoll.de/wp-content/uploads/2010/06/Hosenbandorden-250x300.png" alt="Hosenbandorden" width="150" height="180" /></a>Der Spruch ist eine &#8211; etwas freie &#8211; Übersetzung des altfranzösischen Satzes &#8220;Honi soit qui mal y pense&#8221;. Wörtlich heißt dies &#8220;Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt&#8221;. Er ist das Motto des englischen Hosenbandordens (engl. order of the garter), der 1348 gegründet wurde, und findet sich deshalb auch  auf dem Wappen des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland. Der Legende nach tanzte der Stifter des Ordens, König Eduard III. von England, mit einer Geliebten, als diese ihr blaues Strumpfband verlor. Um die dadurch entstandene peinliche Situation zu beenden, hob der König das Strumpfband auf und band es sich selbst um das Bein. Dabei soll er eben jenen Satz gesagt haben. Wieso er den Satz dann allerdings zum Motto des Ordens erkläre, ist wohl nicht klar.<br />
Der Hosenbandorden besteht übrigens noch heute und ist einer der bedeutendsten Orden Europas.</p>
<p><strong>Quellen und weiterführende Informationen</strong></p>
<ul>
<li><a title="&quot;Honi soit qui mal y pense&quot; auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Honi_soit_qui_mal_y_pense" target="_blank">&#8220;Honi soit qui mal y pense&#8221; auf wikipedia.de</a></li>
<li><a title="Der Hosenbandorden auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hosenbandorden" target="_blank">Der Hosenbandorden auf wikipedia.de</a></li>
<li><a title="Das Wappen des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wappen_des_Vereinigten_K%C3%B6nigreichs">Das Wappen des Vereinigten  Königreichs von Großbritannien und Nordirland auf wikipedia.de</a></li>
<li><a title="Eduard III. auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eduard_III._%28England%29">Eduard III. von England auf wikipedia.de</a></li>
</ul>
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		<title>Wissen für Besserwisser: Der Prager Fenstersturz</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 23:15:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wissen für Besserwisser]]></category>

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		<description><![CDATA[Angeregt durch eine Diskussion auf Facebook möchte ich heute über dieses geschichtsträchtige Ereignis schreiben. Um genau zu sein gab es nicht nur einen Prager Fenstersturz, sondern gleich ganze drei. Allerdings ist der bekannteste und sicherlich auch der schwerwiegendste der zweite. Als Fenstersturz &#8211; auch Defenestration genannt &#8211; wird allgemein das Hinauswerfen von Menschen aus einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_307" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://bgoll.de/wp-content/uploads/2010/06/Prager_Fenstersturz.jpg"><img class="size-medium wp-image-307 " title="Zweiter Prager Fenstersturz" src="http://bgoll.de/wp-content/uploads/2010/06/Prager_Fenstersturz-300x204.jpg" alt="Der zweite Prager Fenstersturz auf einem Flugblatt von 1618" width="300" height="204" /></a><p class="wp-caption-text">Der zweite Prager Fenstersturz auf einem Flugblatt von 1618</p></div>
<p>Angeregt durch eine Diskussion auf Facebook möchte ich heute über dieses geschichtsträchtige Ereignis schreiben. Um genau zu sein gab es nicht nur einen Prager Fenstersturz, sondern gleich ganze drei. Allerdings ist der bekannteste und sicherlich auch der schwerwiegendste der zweite.</p>
<p>Als Fenstersturz &#8211; auch Defenestration genannt &#8211; wird allgemein das Hinauswerfen von Menschen aus einem Fenster bezeichnet. Meist finden diese Aktionen im Zuge von Unruhen und Protesten statt und können eine Form der Lynchjustiz darstellen.</p>
<p>Der erste Prager Fenstersturz ereignete sich am 30.06.1419. Knapp vier Jahre zuvor war der tschechische Vorreformator Jan Hus auf dem Konzil von Konstanz als Ketzer verbrannt worden. Seine Anhänger &#8211; die Hussiten &#8211; wurden in der Folgezeit vom böhmischen König aus wichtigen Ämtern ausgeschlossen, um die Bewegung zu beenden. Daraufhin kam es zu Aufständen, in deren Zug Hussiten das Prager Rathaus stürmten und sieben Ratsherren &#8211; allesamt Katholiken &#8211; aus dem Fenster warfen. Sie wurden vom wütenden Mob gelyncht. Dieses Ereignis gilt allgemein als Auslöser der Hussitenkriege, die von 1419 bis 1434 dauerten.</p>
<p>Zum zweiten Prager Fenstersturz am 23.05.1618 kam es, weil Kaiser Ferdinand II. die böhmischen Protestanten daran hinderte, ihre Religionsfreiheit auszuüben. Diese war ihnen durch den Böhmischen Majestätsbrief Kaiser Rudolfs II. &#8211; Ferdinands II. Vor-Vorgänger &#8211; jedoch bereits 1609 zugesichert worden. Darum stürmten Aufständische wiederum das Prager Rathaus und warfen zwei Statthalter und einen Schreiber aus einem ca. 17 Meter hohen Fenster. Wie durch ein Wunder überleben alle drei. Dennoch gilt dieses Ereignis als Auslöser des Dreißigjährigen Krieges, der Europa &#8211; uns ganz besonders das Heilige Römische Reich &#8211; bis 1648 in Atem halten sollte [1].</p>
<p>Danach war erst mal eine Weile Ruhe. Der dritte Prager Fenstersturz ereignete sich erst am 10.05.1948. Damals stürze der tschechoslowakische Außenminister Jan Masaryk aus einem Fenster des Außenministeriums und starb an den Folgen des Sturzes. Zunächst ging man von Suizid aus, später wurde jedoch festgestellt, dass dies aufgrund der Position und Verletzungen des Leichnams nicht korrekt sein kann. Bis heute ist jedoch nicht geklärt, wer für den Mord verantwortlich ist.</p>
<p><strong>Quellen und weiterführende Informationen</strong></p>
<p>[1] Beier, B.; Birnstein, U.; Gehlhoff, B.; Schütt, E. C. (2007): Neue Chronik der Weltgeschichte, S. 406</p>
<ul>
<li><a title="Der Prager Fenstersturz auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prager_Fenstersturz" target="_blank">Der Prager Fenstersturz auf wikipedia.de</a></li>
<li><a title="Defenestration auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Defenestration" target="_blank">Defenestration auf wikipedia.de</a></li>
<li><a title="Jan Hus auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Hus" target="_blank">Jan Hus auf wikipedia.de</a></li>
<li><a title="Das Konzil von Konstanz auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konzil_von_Konstanz">Das Konzil von Konstanz auf wikipedia.de</a></li>
<li><a title="Die Hussitenkriege auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hussitenkriege" target="_blank">Die Hussitenkriege auf wikipedia.de</a></li>
<li><a title="Kaiser Ferdinand II. auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ferdinand_II._%28HRR%29" target="_blank">Kaiser Ferdinand II. auf wikipedia.de</a></li>
<li><a title="Kaiser Rudolf II. auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_II._%28HRR%29" target="_blank">Kaiser Rudolf II. auf wikipedia.de</a></li>
<li><a title="Der Dreißigjährig Krieg auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg" target="_blank">Der Dreißigjährig Krieg auf wikipedia.de</a></li>
<li><a title="Jan Masaryk auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jan_Masaryk" target="_blank">Jan Masaryk auf wikipedia.de</a></li>
</ul>
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		<item>
		<title>Wie fotografiert man Blitze?</title>
		<link>http://bgoll.de/2010/06/wie-fotografiert-man-blitze/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Jun 2010 17:14:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blitze]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>

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		<description><![CDATA[Langsam aber sicher beginnt der Sommer und damit auch die Zeit der Gewitter. Die damit einhergehenden Blitze sind sehr interessante und elegante Fotomotive. Das Einfangen eines Blitzes auf dem Chip (oder wahlweise auch dem Film) einer Kamera ist dabei gar nicht so schwer, wie man vielleicht denken mag. Denn man muss dazu mitnichten genau im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Langsam aber sicher beginnt der Sommer und damit auch die Zeit der Gewitter. Die damit einhergehenden Blitze sind sehr interessante und elegante Fotomotive.</p>
<p>Das Einfangen eines Blitzes auf dem Chip (oder wahlweise auch dem Film) einer Kamera ist dabei gar nicht so schwer, wie man vielleicht denken mag. Denn man muss dazu mitnichten genau im richtigen Moment abdrücken. Natürlich wäre das auch gar nicht möglich, da die Blitze ja nur für Sekundenbruchteile aufzucken.</p>
<p>Der &#8220;Trick&#8221; ist, die Kamera einfach auf eine relativ lange Belichtungszeit (einige Sekunden) zu stellen und zu hoffen, dass in der Zeit, während der Verschluss geöffnet ist, ein Blitz im gewählten Bildausschnitt auftaucht. Da man wie erwähnt einige Sekunden Belichtungszeit benötigt, ist das Fotografieren von Blitzen am einfachsten, wenn es draußen völlig dunkel ist. Belichtet man nämlich am Tag über eine längere Zeit, bekommt man schnell sehr helle Bilder, wodurch der Kontrast zwischen Blitz und Himmel nicht sonderlich hoch ist. Eventuell kann man sich hier durch Graufilter Abhilfe schaffen.</p>
<h4>Benötigtes Equipment</h4>
<p>Um Blitze komfortabel fotografieren zu können, benötigt man meiner Meinung nach folgende Ausrüstungsgegenstände:</p>
<p>- Spiegelreflexkamera</p>
<p>- Weitwinkelobjektiv</p>
<p>- Stativ</p>
<p>- arretierbarer Kabelfernauslöser</p>
<p>Sicherlich geht es auch ohne Stativ und Kabelfernauslöser und vielleicht sogar mit einer Kompaktkamera, aber ich denke, die besten Ergebnisse erzielt man mit der oben genannten Ausrüstung.</p>
<h4>Objektiv</h4>
<p>Setzt auf Eure Kamera ein recht weitwinkliges Objektiv, um einen großen Teil des Himmels einzufangen. Das führt zum einen zu sehr weitläufigen und mächtig wirkenden Bildern, zum anderen ist die Wahrscheinlichkeit, einen Blitz auf den Chip zu bannen bei einer kleineren Brennweite höher. Außerdem ist die Gefahr geringer, dass ein Blitz abgeschnitten wird, weil er über den Bildausschnitt hinausgegangen ist. Durch die große Auflösung moderner Kamerachips ist auch das nachträgliche &#8220;Herausschneiden&#8221; eines Blitzes kein Problem.</p>
<p>Das Objektiv müsst Ihr auf unendlich fokussieren. Dazu gibt es drei Möglichkeiten:</p>
<p>1) Das Objektiv besitzt am Fokusring eine Markierung, die angibt, in welcher Stellung auf unendlich fokussiert ist. Schaltet am Objektiv auf manuellen Fokus und dreht den Ring auf diese Markierung.</p>
<p>2) Ihr dreht den Fokusring im manuellen Fokus bis zum Anschlag (natürlich in die richtige Richtung) und dann ein ganz kleines Stückchen wieder zurück. Dieses &#8220;Stückchen&#8221; ist ein Puffer, den die Hersteller einbauen, um keine Probleme mit dem Autofokus zu bekommen.</p>
<p>3) Ihr fokussiert mit dem Autofokus ein weit entferntes Objekt (je weiter, weg, desto besser). Das Objektiv wird dann automatisch auf &#8220;unendlich&#8221; gestellt. Anschließend schaltet Ihr auf den manuellen Fokus, um diese Stellung beizubehalten.</p>
<h4>Kamera</h4>
<p>Die Blende solltet Ihr auf einen &#8220;mittleren&#8221; Wert stellen, z.B. f/8 oder f/10. Die Belichtungszeit hängt von der Helligkeit der Umgebung ab. Ist es relativ hell, solltet Ihr kurze Belichtungszeiten einstellen (vielleicht vier Sekunden). Herrscht dagegen stockfinstere Nacht, sind auch Belichtungszeiten von 20 bis 30 Sekunden oder noch mehr kein Problem. Dadurch kann es auch passieren, dass mehrere Blitze auf einem Bild erscheinen. Je nachdem, ob das gewollt ist oder nicht, muss die Belichtungszeit angepasst werden. Also ISO-Wert stellt Ihr den kleinstmöglichen ein.</p>
<p>Außerdem sollte die Kamera auf Serienaufnahme gestellt werden.</p>
<p>Wichtig ist es auch, RAW als Aufzeichnungsformat zu wählen, da damit der Weißabgleich später am Computer vorgenommen werden kann.</p>
<h4>Durchführung</h4>
<p>Achtet darauf, dass die Akkus dem Kamera voll geladen sind, denn lange  Belichtungszeiten benötigen auch entsprechend viel Energie.</p>
<p>Als Ort für die Durchführung bieten sich z.B. überdachte Balkone an. Eventuell kann man auch mit dem Auto aufs Feld fahren und durch die Fenster fotografieren, aber das könnte aufgrund der Regentropfen auf den Scheiben zu Problemen führen.</p>
<p>Setzt die Kamera auf ein Stativ und richtet sie in die Richtung aus, in  der das Gewitter tobt (nicht vergessen, den Objektivdeckel abzunehmen). Man muss das Gewitter dabei etwas beobachten, um herauszufinden, in welche Richtung es zieht.</p>
<p>Schließt den Kabelfernauslöser an, löst aus und kontrolliert das Ergebnis. Falls Ihr noch keinen Blitz erwischt habt, versucht es weiter. Sobald der erste Blitz abgelichtet ist, schaut Ihr, ob alles korrekt ist (z.B. der Fokus und der Bildausschnitt).</p>
<p>Wenn alles passt, arretiert ihr den Auslöseknopf am Kabelfernauslöser. Die Kamera belichtet nun für die Dauer der eingestellten Zeit und macht danach &#8211; wegen der eingestellten Serienbildfunktion &#8211; gleich das nächste Bild. Man kann so theoretisch den gesamten Akku leer bzw. die ganze Speicherkarte voll fotografieren. Zwischendurch sollte man allerdings kontrollieren, ob noch alles in Ordnung ist und mit der Kamera auch dem Gewitter folgen.</p>
<h4>Ergebnis</h4>
<p>
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	<img class="ngg-singlepic ngg-left" src="http://bgoll.de/wp-content/gallery/cache/55__320x240_img_1140.jpg" alt="Blitz" title="Blitz" />
</a>
 Ein geschossenes Bild könnte z.B. so aussehen. Es handelt sich dabei um meinen ersten Versuch. Leider habe ich dabei nicht im RAW-Format fotografiert, weshalb es schwierig war, den violett-Stich herauszubekommen. Außerdem ist auch der Bildausschnitt mit dem Haus und den Bäumen im Vordergrund nicht sonderlich gut gewählt. Alles Fehler, die es beim nächsten Mal zu verbessern gilt.</p>
<p>Die Aufnahmedaten des Bildes:</p>
<p>Kamera: Canon EOS 50D</p>
<p>Objektiv: Tamron 17 &#8211; 50 mm f/2.8</p>
<p>Brennweite: 22 mm</p>
<p>Blende: f/10</p>
<p>Belichtungszeit: 36 Sekunden</p>
<p>ISO: 100</p>
<p>Falls es am Anfang nicht sofort klappt, nicht verzagen! Es ist immer sehr viel Ausschuss dabei.</p>
<p>Viel Spaß beim Gewitterjagen!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Wissen für Besserwisser: Was ist eigentlich die &#8220;Wacht am Rhein&#8221;?</title>
		<link>http://bgoll.de/2010/06/wissen-fur-besserwisser-was-ist-eigentlich-die-wacht-am-rhein/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Jun 2010 19:59:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wacht am Rhein]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen für Besserwisser]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht seid Ihr schon einmal an einer Kneipe, einem Hotel oder einem Restaurant vorbeigekommen, das den Namen &#8220;Wacht am Rhein&#8221; trug. Vielleicht habt Ihr Euch dann auch gefragt, was dieser Name bedeutet. Mir ging es jedenfalls schon mehrmals so, weshalb ich mich darüber schlau gemacht habe. &#8220;Die Wacht am Rhein&#8221; ist ein Lied, das um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielleicht seid Ihr schon einmal an einer Kneipe, einem Hotel oder einem Restaurant vorbeigekommen, das den Namen &#8220;Wacht am Rhein&#8221; trug. Vielleicht habt Ihr Euch dann auch gefragt, was dieser Name bedeutet. Mir ging es jedenfalls schon mehrmals so, weshalb ich mich darüber schlau gemacht habe.</p>
<p>&#8220;Die Wacht am Rhein&#8221; ist ein Lied, das um die Mitte des 19. Jahrhunderts entstand. Grund für die Dichtung des Textes war die Befürchtung in den 1840er-Jahren, es könne zu einem Krieg mit Frankreich kommen. Zu Beginn des Jahrzehnts hatte die französische Regierung nämlich gefordert, dass der Rhein die Ostgrenze Frankreichs darstellen solle. &#8220;Die Wacht am Rhein&#8221; rief die Deutschen dazu auf, den Fluss zu verteidigen. Es wurde jedoch besonders später während des Deutschen Kaiserreichs berühmt, wo es den Status einer inoffiziellen Nationalhymne erlangte.</p>
<p>Außerdem wird die Ardennenoffensive vom Winter 1944 / 45 auch als &#8220;Operation Wacht am Rhein&#8221; bezeichnet.</p>
<p>Das Lied findet sich beispielsweise auf YouTube:</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/zikcHnimsxk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="385" src="http://www.youtube.com/v/zikcHnimsxk&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Und hier ist der Text:</p>
<blockquote><p>Es braust ein Ruf wie Donnerhall,<br />
wie Schwertgeklirr und Wogenprall:<br />
Zum Rhein, zum Rhein, zum deutschen Rhein!<br />
Wer will des Stromes Hüter sein?</p>
<p>Refrain:<br />
Lieb Vaterland magst ruhig sein,<br />
lieb Vaterland magst ruhig sein:<br />
Fest steht und treu die Wacht,<br />
die Wacht am Rhein!<br />
Fest steht und treu die Wacht,<br />
die Wacht am Rhein!</p>
<p>Durch Hunderttausend zuckt es schnell,<br />
und aller Augen blitzen hell;<br />
der Deutsche, bieder, fromm und stark,<br />
beschützt die heil&#8217;ge Landesmark.<br />
<em>Refrain</em></p>
<p>Er blickt hinauf in Himmelsau&#8217;n,<br />
da Heldenväter niederschau&#8217;n,<br />
und schwört mit stolzer Kampfeslust:<br />
Du Rhein bleibst deutsch wie meine Brust!<br />
<em>Refrain</em></p>
<p>Und ob mein Herz im Tode bricht,<br />
wirst du doch drum ein Welscher nicht.<br />
Reich, wie an Wasser deine Flut,<br />
ist Deutschland ja an Heldenblut!<br />
<em>Refrain</em></p>
<p>Solang ein Tropfen Blut noch glüht,<br />
noch eine Faust den Degen zieht,<br />
und noch ein Arm die Büchse spannt,<br />
betritt kein Feind hier deinen Strand!<br />
<em>Refrain</em></p>
<p>Der Schwur erschallt, die Woge rinnt,<br />
die Fahnen flattern hoch im Wind:<br />
Am Rhein, am Rhein, am deutschen Rhein<br />
wir alle wollen Hüter sein.<br />
<em>Refrain</em></p></blockquote>
<p>Wenn Ihr also das nächste Mal diesen Namen liest, wisst Ihr, was es damit auf sich hat.<em></em></p>
<p><strong>Quellen und weiterführende Informationen</strong></p>
<ul>
<li><a title="Die Wacht am Rhein auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Wacht_am_Rhein" target="_blank">Die Wacht am Rhein auf wikipedia.de</a></li>
<li><a title="Das Deutsche Kaiserreich auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Kaiserreich" target="_blank">Das Deutsche Kaiserreich auf wikipedia.de</a></li>
<li><a title="Die Ardennenoffensive auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ardennenoffensive" target="_blank">Die Ardennenoffensive auf wikipedia.de</a><em><br />
</em></li>
</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wissen für Besserwisser: Wie kommen deutsche Wörter auf die britische zwei-Pence-Münze?</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Jun 2010 15:02:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hundertjähriger Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[ICH DIEN]]></category>
		<category><![CDATA[Legende]]></category>
		<category><![CDATA[Prince of Wales]]></category>
		<category><![CDATA[Schlacht von Crecy]]></category>
		<category><![CDATA[Wissen für Besserwisser]]></category>

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		<description><![CDATA[Vielleicht hat sich der eine oder andere schon mal gewundert, weshalb auf der britischen zwei-Pence-Münze die deutschen Worte &#8220;ICH DIEN&#8221; stehen. Um diese Frage zu beantworten, müssen wir in der Geschichte einige Jahre zurückgehen. Im Zuge des huntertjährigen Krieges zwischen England und Frankreich kam es am 26. August 1346 zur Schlacht von Crécy. Die Engländer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_239" class="wp-caption alignleft" style="width: 220px"><a href="http://bgoll.de/wp-content/uploads/2010/06/zwei_pence_muenze.jpg"><img class="size-medium wp-image-239     " title="britische zwei-Pence-Münze" src="http://bgoll.de/wp-content/uploads/2010/06/zwei_pence_muenze-300x286.jpg" alt="britische zwei-Pence-Münze" width="210" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">britische zwei-Pence-Münze</p></div>
<p>Vielleicht hat sich der eine oder andere schon mal gewundert, weshalb auf der britischen zwei-Pence-Münze die deutschen Worte &#8220;ICH DIEN&#8221; stehen.</p>
<p>Um diese Frage zu beantworten, müssen wir in der Geschichte einige Jahre zurückgehen. Im Zuge des huntertjährigen Krieges zwischen England und Frankreich kam es am 26. August 1346 zur Schlacht von Crécy. Die Engländer schlugen mit Hilfe ihrer Bogenschützen die Franzosen vernichtend. Unter den Toten auf französischer Seite war auch Johann, König von Böhmen und Graf von Luxemburg (u.a.). Dieser König war blind und hatte sich der Legende nach vor der Schlacht mit den Rittern seiner Leibwache durch Ketten verbinden lassen. Nach der Schlacht fand man sie erschlagen und noch immer zusammengekettet [1]. Dieser Heldenmut und diese Ritterlichkeit bewegten Edward of Woodstock, den englischen Kronprinzen und zweiten Prince of Wales so sehr, dass er den Helmschmuck des toten Königs nahm und zu seinem eigenen machte. Der Spruch &#8220;ICH DIEN&#8221;, der Teil dieses Schmucks war, wurde Bestandteil des Wappens des Prince of Wales und ist es bis heute. Und eben dieses Wappen befindet sich auf der zwei-Pence-Münze.</p>
<p><strong>Quellen und weiterführende Informationen</strong></p>
<p>[1] Seehase, H.; Krekeler, R. (2002): Der gefiederte Tod, S. 95<strong><br />
</strong></p>
<ul>
<li><a title="Der hundertjährige Krieg auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hundertj%C3%A4hriger_Krieg" target="_blank">Der hundertjährige Krieg auf wikipedia.de</a></li>
<li><a title="Die Schlacht von Crécy auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_von_Cr%C3%A9cy" target="_blank">Die Schlacht von Crécy auf wikipedia.de</a></li>
<li><a title="Johann von Böhlen auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johann_%28B%C3%B6hmen%29" target="_blank">Johann von Böhmen auf wikipedia.de</a></li>
<li><a title="Edward of Woodstock auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_of_Woodstock" target="_blank">Edward of Woodstock auf wikipedia.de</a></li>
<li><a title="Prince of Wales auf wikipedia.de" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prince_of_Wales" target="_blank">Prince of Wales auf wikipedia.de</a></li>
</ul>
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		<title>Produktfotografie für fünf Euro mit dem StyroCube</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 13:47:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[DIY]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[StyroCube]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch diesen Thread im DSLR-Forum wurde ich auf eine interessante und günstige Möglichkeit aufmerksam, um ansprechende Produktfotos zu machen. Dafür wird einfach ein Würfel aus weißen Styroporplatten gebaut. Die Platten werden durch Nägel und Klebeband miteinander verbunden, was für den vorgesehenen Einsatz völlig ausreicht. Eine komplette Bauanleitung für den &#8220;StyroCube&#8221; getauften Würfel hat der Autor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch <a title="&quot;Der StyroCube - Produktfotografie für unter 10 €&quot; auf dslr-forum.de" href="http://www.dslr-forum.de/showthread.php?t=648973" target="_blank">diesen Thread</a> im DSLR-Forum wurde ich auf eine interessante und günstige Möglichkeit aufmerksam, um ansprechende Produktfotos zu machen. Dafür wird einfach ein Würfel aus weißen Styroporplatten gebaut. Die Platten werden durch Nägel und Klebeband miteinander verbunden, was für den vorgesehenen Einsatz völlig ausreicht. Eine <a title="&quot;DIY Produktfotografie : Der StyroCube&quot; auf sag-cheese.de" href="http://blog.sag-cheese.de/2010/03/diy-produktfotografie-der-styrocube/" target="_blank">komplette Bauanleitung für den &#8220;StyroCube&#8221;</a> getauften Würfel hat der Autor des o.g. Threads in seinem Blog veröffentlicht.</p>
<p>Die Styroporplatten haben im lokalen Baumarkt 62 Cent/Stück bei einer Länge von 1 m und einer Breite von 0,5 m gekostet, Nägel und Klebeband habe ich noch zu Hause gefunden. Die Platten habe ich halbiert, sodass ich Stücke in einer Größe von 0,5 m x 0,5 m erhalten habe. Als Hohlkehle (also Hintergrund für die Fotos) nutze ich weißen bzw. schwarzen Karton aus dem Bastelladen. Insgesamt belaufen sich die Kosten auf ungefähr fünf Euro, der Bau hat etwa eine halbe Stunde gedauert (inkl. Aufsaugen der Styroporkügelchen, die beim Schneiden unweigerlich anfallen).</p>
<p>Meine Ergebnisse sehr Ihr hier.</p>
<div id="attachment_224" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://bgoll.de/wp-content/uploads/2010/06/styrocube_1.jpg"><img class="size-medium wp-image-224" title="StyroCube 1" src="http://bgoll.de/wp-content/uploads/2010/06/styrocube_1-300x200.jpg" alt="StyroCube 1" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">StyroCube 1</p></div>
<div id="attachment_225" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://bgoll.de/wp-content/uploads/2010/06/styrocube_2.jpg"><img class="size-medium wp-image-225" title="StyroCube 2" src="http://bgoll.de/wp-content/uploads/2010/06/styrocube_2-300x200.jpg" alt="StyroCube 1" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">StyroCube 2</p></div>
<div id="attachment_226" class="wp-caption alignnone" style="width: 210px"><a href="http://bgoll.de/wp-content/uploads/2010/06/styrocube_3.jpg"><img class="size-medium wp-image-226" title="StyroCube 3" src="http://bgoll.de/wp-content/uploads/2010/06/styrocube_3-200x300.jpg" alt="StyroCube 3" width="200" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">StyroCube 3</p></div>
<p>Ich denke, mit dem StyroCube lassen sich z.B. hervorragend Fotos für Online-Auktionen machen.</p>
<p>Vielen Dank an <a title="sag-cheese.de" href="http://sag-cheese.de/" target="_blank">Daniel Sypke</a> für diese tolle Idee und Euch viel Spaß beim Nachbauen!</p>
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		<title>Facebook &#8220;Like&#8221;-Button in meinem Blog</title>
		<link>http://bgoll.de/2010/06/facebook-like-button-in-meinem-blog/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 09:53:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit einigen Monaten schon nutze ich Facebook. Vor ein paar Wochen hat das Netzwerk eine Funktion veröffentlicht, die es Betreibern von Webseiten ermöglicht, den &#8220;Like&#8221;-Button in ihre eigenen Seiten zu integrieren. Damit können Seitenbesucher zum Ausdruck bringen, dass ihnen eine Seite gefällt. Dies wird dann in ihrem Facebook-Profil veröffentlicht. Für die Betreiber einer Seite ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Monaten schon nutze ich <a title="Benjamin Goll auf Facebook" href="http://www.facebook.com/Benjamin.Goll" target="_blank">Facebook</a>. Vor ein paar Wochen hat das Netzwerk eine Funktion veröffentlicht, die es Betreibern von Webseiten ermöglicht, den <a title="&quot;Like&quot;-Button auf Facebook Developers" href="http://developers.facebook.com/docs/reference/plugins/like" target="_blank">&#8220;Like&#8221;-Button</a> in ihre eigenen Seiten zu integrieren. Damit können Seitenbesucher zum Ausdruck bringen, dass ihnen eine Seite gefällt. Dies wird dann in ihrem Facebook-Profil veröffentlicht.</p>
<p>Für die Betreiber einer Seite ist dies natürlich sehr interessant. Zum einen sehen sie, wie oft ihre Seite &#8220;gemocht&#8221; wird, zum anderen können sie durch die Veröffentlichung im Profil des Besuchers mit weiteren Besuchern rechnen.</p>
<p>Ist man im aktuell geöffneten Browser bereits in Facebook angemeldet, so genügt ein einfacher Klick auf den &#8220;Gefällt mir&#8221;-Button. Ist dies nicht der Fall, öffnet sich ein Popup-Fenster, in dem man sich bei Facebook anmelden kann.</p>
<p>Die Integration in mein Blog erfolgt mit Hilfe des Plugins <a title="The Facebook Like Button Plugin for WordPress" href="http://healyourchurchwebsite.com/2010/04/22/the-facebook-like-button-plugin-for-wordpress/" target="_blank">fbLikeButton</a> von Dean Peters.</p>
<p>Aufgrund eines Fehlers bei Facebook kam es dabei zunächst zu Problemen, da bei einem Klick auf den Button immer die Fehlermeldung auftrat, dass die geöffnete Seite nicht aufgerufen werden könne. Nachdem ich einige Zeit mit der Fehlersuche verbracht hatte, fand ich zum Glück den offenen <a title="&quot;Like Button error: The page [page url] cannot be reached&quot; im Facebook Bug Tracker" href="http://bugs.developers.facebook.com/show_bug.cgi?id=10674" target="_blank">Bug im Bug Tracker von Facebook</a>. Danach wusste ich, dass der Fehler nicht auf meiner Seite lag. Heute Morgen funktionierte dann alles.</p>
<p>Also, liebe Leser: zeigt es bitte Euren Facebook-Freunden, wenn Euch ein Artikel oder eine Seite in meinem Blog gefällt!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>ASP, Webservices, SOA, Cloud Computing &#8211; Eine Abgrenzung</title>
		<link>http://bgoll.de/2010/05/asp-webservices-soa-cloud-computing-eine-abgrenzung/</link>
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		<pubDate>Mon, 31 May 2010 17:42:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den letzten Jahren sind in der Informationstechnik relativ viele neue Schlagwörter (engl. „Buzzwords“) aufgetaucht, deren Bedeutung oft nicht klar oder aber nicht fest definiert ist. Um diese – zumindest teilweise – neuen Entwicklungen einzuordnen, soll hier eine kurze Abgrenzung der einzelnen Begriffe erfolgen. Application Service Providing Application Service Providing (ASP) ist stark verwandt mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Jahren sind in der Informationstechnik relativ viele neue Schlagwörter (engl. „Buzzwords“) aufgetaucht, deren Bedeutung oft nicht klar oder aber nicht fest definiert ist. Um diese – zumindest teilweise – neuen Entwicklungen einzuordnen, soll hier eine kurze Abgrenzung der einzelnen Begriffe erfolgen.</p>
<h4>Application Service Providing</h4>
<p>Application Service Providing (ASP) ist stark verwandt mit <a title="Software as a Service: Versuch einer Definition" href="http://bgoll.de/2010/05/software-as-a-service-versuch-einer-definition/" target="_blank">Software as a Service</a> (SaaS), allerdings ist der Begriff weitaus älter. Die Idee entstand schon Ende der 90er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Auch ASP bezeichnet das Anbieten von Software über das Internet. Der Unterschied zu SaaS besteht jedoch darin, dass es sich nicht um mandantenfähige („multi-tenant“) Standardsoftware handelt, sondern dass die gehostete Software eine Spezialentwicklung für einen einzelnen Kunden ist („single-tenant“) [1].</p>
<p>Die Idee hat sich allerdings bisher nicht richtig durchgesetzt, jedoch wird das Wachstum auf diesem Markt positiv beurteilt. Der Hauptgrund dafür ist die inzwischen fast flächendeckende Verfügbarkeit von Breitbandanschlüssen [2].</p>
<h4>Webservices</h4>
<p>Webservices dienen der Schaffung einer verteilten Softwarearchitektur. Das bedeutet, dass eine Anwendung in einzelne Teile zerlegt wird, die sich an unterschiedlichen Orten befinden können. Die Komponenten sind nur lose über Verbindungen und Protokolle gekoppelt [3].</p>
<p>Die Idee des Webservices ist nicht neu. Vorgänger waren z.B. CORBA oder DCOM [4]. Im Unterschied zu diesen Technologien setzen Webservices jedoch auf anerkannte Standards wie z.B. XML, SOAP und HTTP [5]. Durch diese hohe Standardisierung können Webservices völlig ohne Nutzerinteraktion funktionieren. Sie werden in ein Programm integriert und laufen „dann – in der Theorie – automatisch“ [6].</p>
<h4>Service-orientierte Architekturen</h4>
<p>Service-orientierte Architekturen (SOA) sind ein Strukturmuster, das den Sinn hat, die Abhängigkeiten zwischen den Elementen eines verteilten Softwaresystems zu reduzieren [7].</p>
<p>Die einzelnen Services, bei denen es sich meistens um Webservices handelt, sind voneinander unabhängig. Sie werden durch einen sogenannten Workflow orchestriert. Das heißt, es werden mehrere Services zusammengefasst und von einer zentralen Stelle aus koordiniert [8].</p>
<p>Die Services werden durch den Dienstanbieter in ein Dienstverzeichnis eingebracht und dort gelistet. Der Dienstnutzer kann dann durch eine Anforderungsspezifikation eine Suchanfrage an das Dienstverzeichnis schicken, woraufhin dieses ihm die Adresse für den Zugriff auf den jeweiligen Dienst beim Dienstanbieter liefert. Somit ist eine lose Koppelung zur Laufzeit möglich [9].<br />
Dieser Ablauf wird im sogenannten SOA-Dreieck dargestellt (siehe Abbildung 1).</p>
<div id="attachment_180" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://bgoll.de/wp-content/uploads/2010/05/soa_dreieck.png"><img class="    " title="SOA-Dreieck" src="http://bgoll.de/wp-content/uploads/2010/05/soa_dreieck-300x177.png" alt="" width="300" height="177" /></a><p class="wp-caption-text">Abbildung 1: SOA-Dreieck (nach Gómez, J. (2008): Serviceorientierte Architektur)</p></div>
<h4>Cloud Computing</h4>
<p>Cloud Computing ist der Überbegriff für das Auslagern von Software oder IT-Infrastruktur zu einem Dienstleister. Die Leistungen werden über das Internet bezogen.<br />
Zum Cloud Computing gehören neben Software as a Service unter anderem noch Platform as a Service (PaaS) und Infrastructure as a Service (IaaS) [10]. Sie gehören damit zum Everything as a Service-Stack [11].</p>
<p>Bei PaaS handelt es sich um eine Entwicklungsplattform, die ein Anbieter betreibt. Die Anwendungen, die darauf betrieben werden, werden nicht wie bei SaaS vom Anbieter selbst, sondern von dessen Kunden entwickelt [12]. Ein Anbieter von PaaS ist z.B. Google mit der Google App Engine. Auf dieser Plattform ist es möglich, in Python oder Java geschriebene Programme zu betreiben.</p>
<p>IaaS bedeutet das Beziehen von IT-Infrastruktur über das Internet. Der Kunde mietet beim Anbieter z.B. einen virtuellen Server. Anders als beim klassischen Mietmodell für Server oder virtuelle Server ist der via IaaS gemietete Server jedoch quasi beliebig und je nach Bedarf („on demand“) skalierbar. Grenzen werden nur durch die Software, das heißt meistens das Betriebssystem, gesetzt. Das hat den Vorteil, dass ein Server „mitwachsen“ kann, wenn ein Unternehmen mehr Leistung benötigt, z.B. weil es schnell wächst, weil es eine zusätzliche Software auf dem Server installiert hat oder weil temporär – z.B. wegen einer neuen Produktveröffentlichung – mit einer höheren Last zu rechnen ist. Die Abrechnung erfolgt z.B. nach verbrauchtem Transfervolumen, nach CPU-Zeit und bzw. oder nach belegtem Speicherplatz [13]. Der bekannteste Anbieter von IaaS ist Amazon mit der Elastic Compute Cloud (E2C).</p>
<p>Abbildung 2 erläutert die Beziehung zwischen IaaS und SaaS bzw. PaaS.</p>
<div id="attachment_198" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://bgoll.de/wp-content/uploads/2010/05/xaas_service_stack.png"><img class="size-medium wp-image-198" title="xaas_service_stack" src="http://bgoll.de/wp-content/uploads/2010/05/xaas_service_stack-300x109.png" alt="Abbildung 2: Beziehung zwischen IaaS und SaaS bzw. PaaS (nach Eymann, T. (2008): Cloud Computing)" width="300" height="109" /></a><p class="wp-caption-text">Abbildung 2: Beziehung zwischen IaaS und SaaS bzw. PaaS (nach Eymann, T. (2008): Cloud Computing)</p></div>
<p style="text-align: center;">
<p style="margin-top: 15px;"><strong>Quellen</strong></p>
<p>[1] Grobman, J. (2008): ERP-Systeme On Demand. Chancen, Risiken, Anforderungen, Trends, S. 15 f.</p>
<p>[2] Meyer, O. (2008): Aktuelle vertrags- und urheberrechtliche Aspekte der Erstellung, des Vertriebs und der Nutzung von Software, S. 207</p>
<p>[3] Burbiel, H. (2007): SOA &amp; Webservices in der Praxis, S. 21</p>
<p>[4] ebenda</p>
<p>[5] Melzer, I. (2007): Service-orientierte Architekturen mit Web Services: Konzepte &#8211; Standards – Praxis, S. 54</p>
<p>[6] Hauser, T; Löwer, U. (2004): Web Services &#8211; Die Standards, S. 12</p>
<p>[7] Gómez, J. (2008): <a title="Serviceorientierte Architektur" href="http://www.oldenbourg.de:8080/wi-enzyklopaedie/lexikon/is-management/Systementwicklung/Softwarearchitektur/Architekturparadigmen/Serviceorientierte-Architektur/" target="_blank">Serviceorientierte Architektur</a></p>
<p>[8] Fischer, H.; Fleischmann, A.; Obermeier, S. (2006): Geschäftsprozesse realisieren: Ein praxisorientierter Leitfaden von der Strategie bis zur Implementierung, S. 119</p>
<p>[9] Gómez, J. (2008): <a title="Serviceorientierte Architektur" href="http://www.oldenbourg.de:8080/wi-enzyklopaedie/lexikon/is-management/Systementwicklung/Softwarearchitektur/Architekturparadigmen/Serviceorientierte-Architektur/" target="_blank">Serviceorientierte  Architektur</a></p>
<p>[10] Eymann, T. (2008): <a title="Cloud Computing" href="http://www.oldenbourg.de:8080/wi-enzyklopaedie/lexikon/uebergreifendes/Kontext-und-Grundlagen/Markt/Softwaremarkt/Geschaftsmodell-%28fur-Software-und-Services%29/Cloud-Computing/index.html" target="_blank">Cloud Computing</a></p>
<p>[11] Jeffery, C. (2009): The Strategic Treasurer: A Partnership for Corporate Growth, S. 245 ff.</p>
<p>[12] Curran, R. (Hrsg.); Chou, S. (Hrsg.); Trappey, A. (Hrsg.) (2008): Collaborative Product and Service Life Cycle Management for a Sustainable World, S. 68</p>
<p>[13] Newman, A.; Thomas, J. (2008): Enterprise 2.0 Implementation: Integrate Web 2.0 Services into Your Enterprise, S. 62 ff.</p>
<p><em>Bei diesem Artikel handelt es sich um einen leicht abgeänderten  Auszug aus einer Projektarbeit, die ich im Rahmen meines Studiums  angefertigt habe.</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Software as a Service: Versuch einer Definition</title>
		<link>http://bgoll.de/2010/05/software-as-a-service-versuch-einer-definition/</link>
		<comments>http://bgoll.de/2010/05/software-as-a-service-versuch-einer-definition/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 May 2010 16:53:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Informatik]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaftsinformatik]]></category>

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		<description><![CDATA[Einführung Der Begriff Software as a Service (SaaS) hat in den letzten Monaten und Jahren viel Aufmerksamkeit erlangt. Anschaulich wird dies anhand des Diagramms in Abbildung 1. ﻿ Dieses zeigt, wie sich die Anzahl der Suchanfragen nach „Software as a Service“ (inklusive der Anführungszeichen) bei Google seit dem Jahr 2004 entwickelt hat. Die Daten wurden mittels der Software [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P.sdfootnote { margin-left: 0.5cm; text-indent: -0.5cm; margin-bottom: 0cm; background: transparent; font-size: 10pt; line-height: 100%; text-align: left; widows: 0; orphans: 0; page-break-before: auto } 		P { margin-bottom: 0.05cm; background: transparent; line-height: 150%; text-align: justify; widows: 2; orphans: 2; page-break-before: auto } 		P.western { font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 12pt } 		A.sdfootnoteanc { font-size: 57% } --></p>
<h4>Einführung</h4>
<p>Der Begriff Software as a Service (SaaS) hat in den letzten Monaten und Jahren viel Aufmerksamkeit erlangt. Anschaulich wird dies anhand des Diagramms in Abbildung 1.</p>
<div id="attachment_143" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://bgoll.de/wp-content/uploads/2010/05/saas_trend.png"><img class="size-medium wp-image-143  " style="margin-right: 5px; border: 1px solid black;" title="Abbildung 1: Entwicklung des Google Search-Volume-Index für den Begriff &quot;Software as a Service&quot; (Quelle: Google Trends)" src="http://bgoll.de/wp-content/uploads/2010/05/saas_trend-300x97.png" alt="" width="300" height="97" /></a><p class="wp-caption-text">Abbildung 1: Entwicklung des Google Search-Volume-Index für den Begriff &quot;Software as a Service&quot; (Quelle: Google Trends)</p></div>
<p>﻿</p>
<p>Dieses zeigt, wie sich die Anzahl der Suchanfragen nach „Software as a Service“ (inklusive der Anführungszeichen) bei Google seit dem Jahr 2004 entwickelt hat. Die Daten wurden mittels der Software Google Trends [1] ermittelt. Es ist dabei wichtig, zu betonen, dass das Diagramm nur die Entwicklung des Interesses an SaaS aufzeigen soll und nicht den Anspruch erhebt, genaue und quantifizierbare Daten zu liefern.</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P.sdfootnote { margin-left: 0.5cm; text-indent: -0.5cm; margin-bottom: 0cm; background: transparent; font-size: 10pt; line-height: 100%; text-align: left; widows: 0; orphans: 0; page-break-before: auto } 		P { margin-bottom: 0.05cm; background: transparent; line-height: 150%; text-align: justify; widows: 2; orphans: 2; page-break-before: auto } 		P.western { font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 12pt } 		A.sdfootnoteanc { font-size: 57% } -->Software as a Service ist aktuell ein wachstumsstarker Markt. So prognostizierte das Marktforschungsunternehmen Gartner für das Jahr 2009 ein Umsatzwachstum von knapp 22 Prozent [2]. Außerdem werden laut Gartner bis zum Jahr 2011 25 Prozent der neu installierten Unternehmensanwendungen als SaaS betrieben werden [3].</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.05cm; background: transparent; line-height: 150%; text-align: justify; widows: 2; orphans: 2; page-break-before: auto } 		P.western { font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 12pt } -->Oft ist es jedoch schon geschehen, dass sich hochgelobte neue Entwicklungen in der IT-Branche als nicht so praxistauglich erwiesen haben, wie gedacht (z.B. service-orientierte Architekturen, kurz SOA). Deshalb wird es sich erst in der Zukunft zeigen, ob diese Zahlen die wahre Bedeutung von SaaS voraussagen, oder ob es sich dabei nur um das Werk pfiffiger Marketingabteilungen handelt.</p>
<h4>Definition</h4>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P.sdfootnote { margin-left: 0.5cm; text-indent: -0.5cm; margin-bottom: 0cm; background: transparent; font-size: 10pt; line-height: 100%; text-align: left; widows: 0; orphans: 0; page-break-before: auto } 		P { margin-bottom: 0.05cm; background: transparent; line-height: 150%; text-align: justify; widows: 2; orphans: 2; page-break-before: auto } 		P.western { font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 12pt } 		A.sdfootnoteanc { font-size: 57% } -->Software as a Service ist ein Distributionsmodell für Software. Im Unterschied zum Modell bei klassischer Software, die beim Anwender auf einem Computer installiert wird, kauft der Anwender dabei keine Lizenz, sondern bezieht die Software vielmehr als Dienstleistung (engl. „Service“) über das Internet. Es erfolgt keine Übergabe eines Datenträgers und auch kein Download des Programmcodes. Das Programm kann somit auf Kundenseite nicht installiert werden, was aber auch nicht nötig ist. Meist erfolgt der Zugriff auf die Software über eine Weboberfläche, die in einem Internetbrowser dargestellt wird [4]. Doch auch der Zugriff über andere Wege, wie z.B. Webservices, ist in der Praxis anzutreffen.</p>
<p>Bei der so gemieteten Software handelt es sich immer um Standardsoftware. Das heißt, dass die Software nicht speziell für einen Kunden programmiert, sondern in gleicher Form für mehrere Kunden eingesetzt wird. Meist lässt sich Standardsoftware jedoch bis zu einem bestimmten Grad über Parameter an die Bedürfnisse des einzelnen Kunden anpassen [5]<a name="sdfootnote3anc" href="#sdfootnote3sym"></a>.</p>
<p>Für Individualsoftware wäre das Geschäftsmodell SaaS nicht wirtschaftlich, weil die Entwicklungskosten bei SaaS über die Masse an Kunden gedeckt werden.</p>
<p>Software, die im SaaS-Modell betrieben wird, ist mandantenfähig. Das bedeutet, dass sich mehrere Mandanten (d.h. meistens mehrere Kunden) ein System teilen. Die interne Datenhaltung erfolgt jedoch strikt nach Mandanten getrennt, sodass kein Mandant Zugriff auf die Daten anderer Mandanten hat [6].</p>
<p>Gelegentlich wird auch das Vermieten von Terminalserver-Sitzungen über das Internet als SaaS bezeichnet [7].</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.05cm; background: transparent; line-height: 150%; text-align: justify; widows: 2; orphans: 2; page-break-before: auto } 		P.western { font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 12pt } -->Das Gegenteil von SaaS – also der Betrieb und die Betreuung eines Anwendungssystems direkt beim Anwender – wird als „on-site“-Betrieb oder „on-site“-Modell bezeichnet.</p>
<h4>Vorteile</h4>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.05cm; background: transparent; line-height: 150%; text-align: justify; widows: 2; orphans: 2; page-break-before: auto } 		P.western { font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 12pt } -->Als größter Vorteil von SaaS wird oft die Wirtschaftlichkeit genannt. Dies hat vor allem zwei Gründe.</p>
<p>Je nach gegebenen Umständen lassen sich Kosten einsparen. Dies ist dadurch möglich, dass auf Kundenseite kein Personal für die Installation, Wartung und Update der Software nötig ist, da dies vom Dienstleister übernommen wird. Auch die ansonsten für den Betrieb nötige Infrastruktur – wie z.B. Server, Switches oder sonstige Netzwerktechnik – wird nicht benötigt, da die gesamte Software auf den Systemen des Anbieters läuft [8].</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.05cm; background: transparent; line-height: 150%; text-align: justify; widows: 2; orphans: 2; page-break-before: auto } 		P.western { font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 12pt } -->Lediglich die Computer zur Darstellung der Oberfläche des genutzten Programms müssen noch verwaltet werden. Da diese Computer oft nur die Darstellung der vom Server geschickten Daten übernehmen, benötigen sie meist nur relativ wenig Rechenleistung (sogenannte Thin Clients [9]). Auch dadurch können wiederum Kosten reduziert werden, denn weniger leistungsfähige Hardware ist für gewöhnlich günstiger in der Anschaffung und benötigt normalerweise auch weniger Strom.</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.05cm; background: transparent; line-height: 150%; text-align: justify; widows: 2; orphans: 2; page-break-before: auto } 		P.western { font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 12pt } -->Außerdem muss der Leistungsempfänger kein Personal für die Administration der Software schulen, weil er dazu kein „Know-How“ benötigt. Lediglich das Wissen zur Bedienung der Software muss vorhanden sein, was aber auch bei klassischer Software der Fall ist.</p>
<p>Weiterhin können SaaS-Lösungen für den Kunden günstiger sein, da der Anbieter aufgrund seiner Konzentration auf sein Kerngeschäft und der Konsolidierung vieler Systeme auf einer Plattform Skaleneffekte (economies of scale) erzielen und diesen Preisvorteil an seine Kunden weitergeben kann [10].</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.05cm; background: transparent; line-height: 150%; text-align: justify; widows: 2; orphans: 2; page-break-before: auto } 		P.western { font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 12pt } -->Neben den monetären Einsparungen ist der zweite Grund der Wirtschaftlichkeit von SaaS-Lösungen deren bessere Kalkulierbarkeit. Meist sind die Kosten einer solchen Lösung über einen bestimmten Zeitraum fix oder ergeben sich nach abgewickeltem Volumen (z.B. im EDI-Bereich). Da diese Zahlen meist relativ konstant, zumindest aber abschätzbar sind, sind die Kosten keinen allzu großen Schwankungen unterworfen [11]. Im Gegensatz dazu können beim Betrieb der Software auf Kundenseite enorme unerwartete bzw. unkalkulierbare Kosten entstehen. So kann z.B. Hardware kaputt gehen oder sie veraltet und muss ersetzt werden.  Außerdem kann auch ein Teil des  Personals ausfallen, sodass es eventuell durch externe Kräfte verstärkt werden muss. All diese Risiken sind von SaaS-Anbietern abgedeckt und entsprechend in den Kosten einkalkuliert.</p>
<p>Diese Risikoabdeckung ist ein weiterer Vorteil von SaaS. Der Vertrag, der zwischen Dienstleister und Kunde geschlossen wird (Service Level Agreement, SLA), enthält üblicherweise Regelungen, welche Leistungen der Anbieter erbringen muss und wer in welchem Rahmen im Fehlerfall haftet [12]. Ein solcher Fehlerfall kann z.B. der Ausfall eines Systems oder eine Fehlfunktion der Software sein, die beispielsweise einen Datenverlust zur Folge hat.</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.05cm; background: transparent; line-height: 150%; text-align: justify; widows: 2; orphans: 2; page-break-before: auto } 		P.western { font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 12pt } -->Ein weiterer Vorteil ist die Benutzbarkeit der Software von quasi jedem Computer mit Internetanschluss [13], da die Bedienung meistens über einen Internetbrowser erfolgt. Dadurch können beispielsweise Außendienstmitarbeiter über ein internetfähiges Notebook auf ein Customer Relationship Management-System (CRM) zugreifen und Notizen zu Kundengesprächen direkt im System erfassen. Die Daten stehen dadurch unmittelbar zur Verfügung und müssen nicht erst zu einem späteren Zeitpunkt eingegeben oder synchronisiert werden. Außerdem ist die Gefahr des kompletten Datenverlustes beim Defekt oder Verlust des Notebooks gebannt.</p>
<h4>Nachteile</h4>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.05cm; background: transparent; line-height: 150%; text-align: justify; widows: 2; orphans: 2; page-break-before: auto } 		P.western { font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 12pt } -->Probleme ergeben sich bei SaaS beispielsweise dann, wenn ein Unternehmen von einem bereits bestehenden System, das es selbst betreibt, auf eine SaaS-Lösung wechseln möchte. Der meist umfangreiche Datenbestand muss dann in das neue System importiert werden. Dies kann sich in der Praxis jedoch als problematisch erweisen, da viele Anwendungssysteme Eigenentwicklungen sind und deshalb oft proprietäre Datenformate verwenden. Für solche Systeme muss eine individuelle Lösung für die Migration der Daten gefunden werden. Dies kann sehr aufwändig und damit auch kostenintensiv sein. Führt ein Unternehmen ein System neu ein und hat es deshalb keinen Anfangsbestand an Daten, besteht dieses Problem natürlich nicht.</p>
<p>Oft ist eine Interaktion zwischen verschiedenen Systemen eines Unternehmens nötig. Hat der Kunde vollen Zugriff auf die Systeme, bieten sich ihm viele Möglichkeiten, Daten zwischen ihnen auszutauschen. So kann er beispielsweise Dateien über eine Netzwerkfreigabe oder via FTP austauschen, die das Zielsystem dann verarbeiten kann. Bei SaaS ist dies meist nicht möglich. Die meisten Anbieter versuchen hier, durch Webservices Abhilfe zu schaffen [14]. Dies setzt jedoch voraus, dass alle beteiligten Systeme mit dieser Technologie umgehen können, was nicht immer der Fall ist.</p>
<p>Ein weiterer Nachteil des SaaS-Modells ist der Kontrollverlust des Kunden. Er legt meistens wichtige und geschäftskritische Prozesse in die Hände des Anbieters und ist somit stark von ihm abhängig [15]. Zwar haftet normalerweise der Anbieter bei Ausfällen oder sonstigen Schäden, doch dadurch kann beispielsweise der Verlust an Ansehen oder Seriosität des SaaS-Konsumenten gegenüber seinen eigenen Kunden nicht immer ausgeglichen werden. Des Weiteren besteht die Gefahr, dass der Anbieter seine Dienstleistung einstellt, beispielsweise weil das Unternehmen insolvent ist. Der Leistungsempfänger muss dann eine neue Lösung zum Betrieb seines Systems finden. Natürlich ist dies kosten- und zeitintensiv.</p>
<p>Außerdem entsteht durch die Nutzung der Software über das Internet ein Single Point of Failure. Fällt die Internetverbindung aus, kann die Software nicht genutzt werden. Man ist dann vom jeweiligen Telekommunikationsunternehmen abhängig. Zwar kann die Internetverbindung redundant ausgelegt werden, doch ist das für viele kleine und mittlere Unternehmen nicht wirtschaftlich.<br />
Betreibt man die Software dagegen auf einem Server im eigenen lokalen Netzwerk, kann sich das Personal sofort eines auftretenden Problems annehmen. Eine Abhängigkeit von externen Unternehmen ist dann nicht vorhanden.</p>
<p>Zum Problem des Kontrollverlustes kommt auch das Problem des Datenschutzes. Die sensiblen Daten liegen auf einem Server im Internet, der zumindest theoretisch für alle Internetnutzer zugänglich ist. Bei einer Kompromittierung des Servers hat ein Angreifer Zugriff auf die Daten [16]. Zwar werden diese meist verschlüsselt gespeichert, doch ist es nicht auszuschließen, dass der Angreifer auch in den Besitz des Schlüssels gelangen kann. Auch der Missbrauch von Daten durch Mitarbeiter des SaaS-Anbieters kann nicht ausgeschlossen werden. Wird das System dagegen „on-site“ betrieben, sind weitaus stärkere Restriktionen des Zugriffs möglich. Oft ist ein direkter Zugriff aus dem Internet heraus in diesem Falle gar nicht nötig.</p>
<h4>Preismodelle</h4>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.05cm; background: transparent; line-height: 150%; text-align: justify; widows: 2; orphans: 2; page-break-before: auto } 		P.western { font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 12pt } -->Für SaaS haben sich drei Preismodelle etabliert.</p>
<p>Eine Möglichkeit ist es, dem Kunden einen Fixbetrag in Rechnung zu stellen. Dies kann z.B. monatlich, viertel- oder halbjährlich geschehen. Meist richtet er sich danach, wieviele Benutzer Zugriff auf das System haben sollen.</p>
<p>Außerdem ist es möglich, auf Basis der Nutzungsintensität (z.B. Transfervolumen, Anzahl verschickter Belege, etc.) abzurechnen.</p>
<p>Beim dritten Modell ist die Nutzung der Software für den Benutzer kostenlos, es wird jedoch Werbung eingeblendet, die dem Betreiber Einnahmen verschafft. Dieses Modell hat sich vor allem im Privatkundenbereich durchgesetzt. Beispiele sind die Google-Suche oder GoogleDocs.</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.05cm; background: transparent; line-height: 150%; text-align: justify; widows: 2; orphans: 2; page-break-before: auto } 		P.western { font-family: "Arial", sans-serif; font-size: 12pt } -->Auch Kombinationen der obigen Preismodelle sind möglich.</p>
<p style="margin-top: 15px;"><strong>Quellen</strong></p>
<p>[1] <a title="Google Trends" href="http://www.google.com/intl/en/trends/about.html" target="_blank">Google Trends</a></p>
<p>[2] Gartner, 	Inc. (2009):  <a title="Gartner says Worldwide SaaS Revenue to Grow 22 Percent in 2009" href="http://www.gartner.com/it/page.jsp?id=968412" target="_blank">Gartner says Worldwide SaaS Revenue to Grow 22  Percent 	in 2009</a></p>
<p>[3] Gartner, 	Inc. (2006):  <a title="Gartner Says 25 Percent of New Business Software Will Be Delivered As Software As A Service by 2011" href="http://www.gartner.com/it/page.jsp?id=496886" target="_blank">Gartner Says 25  Percent of New Business Software Will 	Be Delivered As Software As A  Service by 2011</a></p>
<p>[4] Meyer, 	O. (2008): Aktuelle vertrags- und urheberrechtliche Aspekte  der 	Erstellung, des Vertriebs und der Nutzung von Software, S. 207</p>
<p>[5] Kittlaus, 	H.; Clough, P (2009): Software Product Management and  Pricing: Key 	Success Factors for Software Organizations, S. 21</p>
<p>[6] Dunkel, 	J.; Eberhart, A.; Fischer, S.; Kleiner, C.; Koschel, A. (2008):  	Systemarchitekturen für verteilte Anwendungen. Client-Server, 	 Multi-Tier, SOA, Event Driven Architecture, P2P, Grid, Web 2.0, S. 	266</p>
<p>[7] Rodstein, 	R (2007): Securing Microsoft Terminal Services, S. 103</p>
<p>[8] Buxmann, P. (2008): <a title="Software as a Service" href="http://www.oldenbourg.de:8080/wi-enzyklopaedie/lexikon/is-management/Integration-und-Migration-von-IT-Systemen/Software-as-a-Service/index.html/" target="_blank">Software as a Service</a></p>
<p>[9] Johnson, B.; Hackett, M.; Nguyen, H. Q.: Testing Applications on the Web, S. 113 ff.</p>
<p>[10] Shuen, A.; St. Laurent, S. (Hrsg.); Romano, R. (Illustr.) (2008): Web 2.0: A Strategy Guide: Business thinking and strategies behind successful Web 2.0 implementations, S. 114</p>
<p>[11] Evans, N. D.; Marinello, C. (2002): Business Innovation and Disruptive Technology: Harnessing the Power of Breakthrough Technology&#8230;for Competitive Advantage, S. 15</p>
<p>[12] Landy, G. K. (2008): The IT/Digital Legal Companion: A Comprehensive Business Guide to Software, Internet, and IP Law, S. 371 ff.</p>
<p>[13] Wiehler, G. (2004): Mobility, Security and Web Services: Technologies and Service-oriented Architectures for a New Era of IT Solutions, S. 89</p>
<p>[14] Papazoglou, M. P. (2007): Web Services: Principles and Technology, S. 9</p>
<p>[15] Fernandez-Ramil, J.; Hall, P. (2007): Managing the Software Enterprise: Software Engineering and Information Systems in Context, S. 151</p>
<p>[16] Newman, A.; Thomas, J. (2008): Enterprise 2.0 Implementation: Integrate Web 2.0 Services into Your Enterprise, S. 65 f.</p>
<p><em>Bei diesem Artikel handelt es sich um einen leicht abgeänderten Auszug aus einer Projektarbeit, die ich im Rahmen meines Studiums angefertigt habe.</em></p>
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